„Vertuschung statt Aufklärung von Missbrauchsfällen …

DEUTSCHLAND
Wochenblatt

„Vertuschung statt Aufklärung von Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche”

Gegen den Missbrauchsbeauftragten der Deutschen Bischofskonferenz, Stephan Ackermann, gibt es neue Vorwürfe. Bereits letzte Woche hatte der Spiegel berichtet, in der Diözese Ackermanns seien Priester nur versetzt worden, denen man sexuellen Missbrauch vorwerfe.

Nachdem bekannt worden war, dass Ackermann in seinem eigenen Bistum pädophile Pfarrer als Seelsorger beschäftigt (SPIEGEL 12/2012), werfen nun zwei Pfarrer aus dem saarländischen Ort Köllerbach dem Trierer Bischof und dessen Ordinariat “Vertuschung statt Aufklärung” vor. Die beiden Geistlichen hatten 2010 von mehreren Verdachtsfällen sexueller Gewalt in der Köllerbacher Gemeinde St. Martin erfahren und daraufhin unverzüglich die Bistumsleitung informiert. Statt der erhofften Aufklärung wurden in einem Schreiben im Auftrag der Bistumsleitung die von Pater Klaus Gorges innerkirchlich gemeldeten Vorfälle in Köllerbach lediglich als “Gerüchte” bezeichnet, “die sich nicht erhärtet” hätten.

Note: This is an Abuse Tracker excerpt. Click the title to view the full text of the original article. If the original article is no longer available, see our News Archive.